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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Bibliotheks- und Informations­wissen­schaft

Weiterbildender Masterstudiengang Digitales Datenmanagement (DDM)

 

 

 

- ein kooperativer Studiengang des Fachbereichs Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam und des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin

Besuchen Sie die Webseite des Studiengangs: www.ddm-master.de

Der Masterstudiengang Digitales Datenmanagement (DDM) ist ein gemeinsames Angebot des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) und des Fachbereichs Informationswissenschaften (FB 5) der Fachhochschule Potsdam (FHP). Das zentrale Studienmanagement erfolgt durch die Zentrale Einrichtung Weiterbildung (ZEW) an der FHP.

Der Studiengang erweitert das Angebot der profilierten bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Studiengänge an der HU Berlin und an der FHP mit einer spezialisierten und innovativen Ausrichtung auf digitales Datenmanagement. Diese Kooperation zweier bibliotheks- und informationswissenschaftlicher Institute über zwei Bundesländer in diesem disziplinübergreifenden Forschungs- und Lehrgebiet ist in Deutschland einzigartig. Die Verbindung bereits vorhandener Kompetenzen aus Forschung, Lehre und Projekten von einer exzellenten Forschungsuniversität mit einer anwendungsorientierten Fachhochschule vereinen die für das Profil notwendigen inhaltlichen Anforderungen.

Bewerbung für das Sommersemester 2020: 1.12.2019 - 15.2.2020

https://bewerbung.fh-potsdam.de/

Kontakt

Digitales Datenmanagement (DDM)
Weiterbildender Studiengang der FH Potsdam und der HU Berlin
Zentrale Einrichtung Weiterbildung – Studiengangskoordination DDM
Kiepenheuerallee 5 / 14469 Potsdam
0331 580-2440
 

Interesse? Wir informieren Sie gern. Schreiben Sie uns an: ddm-infos (a) lists.hu-berlin.de
 

Inhalte

Digitales Datenmanagement ist unter verschiedenen Bezeichnungen (u.a. Data Literacy) aus der wissenschaftspolitischen und auch der öffentlichen Diskussion als eine große Herausforderung für Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. In aktuellen, einschlägigen wissenschaftspolitischen Positionspapieren wird Digitales Datenmanagement als ein Desiderat beschrieben, für das zukünftig hohe Investitionen geplant sind.

Ausgehend davon wird der Bedarf an Absolventinnen und Absolventen mit Kompetenzen im Feld des Digitalen Datenmanagements als sehr hoch eingeschätzt. Die HRK schreibt 2016: Hochschulen können “mit ihrem Studienangebot die neuen beruflichen Profile schaffen, die für die Etablierung und den Betrieb des Forschungsdatenmanagements unentbehrlich sind.”

Der Studiengang vermittelt Kompetenzen der Forschungs- und Handlungsfelder im digitalen Datenmanagement in den Domänen Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft unter Berücksichtigung der nationalen und internationalen wissenschaftspolitischen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Fähigkeiten und Kompetenzen im analytischen wie praktischen Umgang mit Forschungs- und Informationsinfrastrukturen sowie die Ermittlung von Anforderungen und Lösungen für Informationssysteme wie digitale Repositorien, die das digitale Datenmanagement unterstützen.

  • Wissenschaftliche Aspekte:  Aspekte des Managements von digitalen Daten, die im wissenschaftlichen Kontext entstehen und/oder verwendet werden (Forschungsdaten)
  • Ethische Aspekte: Aspekte des ethischen Umgangs mit digitalen Daten
  • Wissenschaftspolitische Aspekte: Wissenschaftspolitische Rahmenbedingungen
  • Organisatorische Aspekte: Aspekte der Strukturierung und Organisation digitaler Daten
  • Technologische Aspekte: Technologien des Datenmanagements und der Datenvorhaltung und -verarbeitung
  • Rechtliche Aspekte: Rechtliche Rahmenbedingungen des Managements digitaler Daten

Module und Modulkurse

Modul 1: Rahmenbedingungen des Datenmanagements

  • Theoretische Grundlagen Datenmanagement und Data Literacy
  • Forschungs- und Informationsinfrastrukturen
  • Open Access, Open Data, Open Science
  • Metadaten, Standards, Interoperabilität

Modul 2: Designprojekt

  • Agiles Projektmanagement I
  • Designprojekt

Modul 3: Technologien des Datenmanagements

  • Informationstechnologische Grundlagen: Internet- und Webtechnologien
  • Informationstechnologische Grundlagen: Datenmanagementsysteme
  • Einführung in Algorithmen und Datenstrukturen
  • Digitale Repositorien

Modul 4: Wahlpflichtmodul (Reallabore)

  • Reallabor Rahmenbedingungen
  • Reallabor Technologien
  • Reallabor Methoden
  • Reallabore Aktuelle Themen

Modul 5: Methoden des Datenmanagements

  • Forschungsdatenmanagement
  • Datenmanagementpläne
  • Statistische Methoden in der Datenaufbereitung und -auswertung
  • Datenanalyse und Datenvisualisierung

Modul 6: Transferprojekt

  • Agiles Projektmanagement II
  • Transferprojekt

Modul 7: Abschlussmodul

  • Gute Wissenschaftliche Praxis
  • Abschlussarbeit und Verteidigung

Lernziele

Das Masterstudium Digitales Datenmanagement vermittelt Kompetenzen:

  • im Forschungs- und Handlungsfeld “Digitales Datenmanagement und Data Literacy”
  • im Bereich nationaler und internationaler Forschungs- und Informationsinfrastrukturen
  • im Bereich von Konzepten und Technologien des (offenen) Zugangs zu Daten in Wissenschaft, Verwaltung/Öffentlichem Sektor, Kultur und Wirtschaft
  • im Feld der rechtlichen Rahmenbedingungen für das digitale Datenmanagement
  • im Bereich von Informationssystemen zur Unterstützung des Forschungsprozesses und von digitalen Repositorien für die Veröffentlichung von digitalen Daten
  • zur Strukturierung und Standardisierung der Dokumentation von Daten über ihren Lebenszyklus hinweg
  • im Feld von Datenformaten sowie Metadatenstandards und -formaten
  • im Feld von Data Analytics und Datenvisualisierung

Zielgruppen

  • Interessentinnen und Interessenten an Datenmanagement, -prozessierung, -analyse und -bereitstellung in den Domänen Forschung, Kultur und Wirtschaft
  • Forschungsreferentinnen und -referenten
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Forschungsservice und Wissenschaftsmanagement
  • Daten-Produzenten (z. B. Digitalisierungslabore, Verwaltungen, Forschungseinrichtungen)
  • Daten-Verarbeiterinnen und -Verarbeiter im öffentlichen und kulturellen und wirtschaftlichen Sektor
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Serviceeinrichtungen der Informationsinfrastruktur (Bibliotheken, Museen, Archive, Dokumentationseinrichtungen, sonstige wissenschaftliche Informationseinrichtungen)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kleinen, mittleren und großen Unternehmen im Daten-Service-Bereich (Verlage, Pharma-Unternehmen etc.)

Einsatzmöglichkeiten

Domänen Wissenschaft & Forschung, Kultur, Verwaltung, Wirtschaft

  • Forschungs- und Handlungsfeld “Digitales Datenmanagement und Data Literacy”
  • nationale und internationale Forschungs- und Informationsinfrastrukturen
  • Konzept- und Technologieentwicklung des (offenen) Zugang zu Daten in Wissenschaft, Verwaltung/Öffentlichem Sektor, Kultur und Wirtschaft
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für das digitale Datenmanagement
  • Informationssysteme zur Unterstützung des Forschungsprozesses und von digitalen Repositorien für die Veröffentlichung von Daten

 

Verantwortlich für den Studiengang:

Prof. Vivien Petras, PhD (IBI) und Prof. Dr. Heike Neuroth (FHP)